KVB will Kapazitäten von Bus und Bahn erhöhen
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) erfreuen sich seit Jahren über steigende Fahrgastzahlen. Im letzten Jahr fuhren 275 Millionen Kunden mit Bus und Bahn, um an ihre Ziele zu gelangen. Doch der Erfolg hat auch eine Kehrseite: Einige Linien sind zu Stoßzeiten so überfüllt, dass sie zum Teil nicht mehr jeden Fahrgast mit aufnehmen können.
Nun überlegen Verantwortliche der KVB, diesem Problem Herr zu werden. Eine Möglichkeit sind Züge, die durch ein- und ausbaubare Zwischenteile verlängert werden könnten. KVB Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske betont jedoch, "das sind Überlegungen und noch keine ausgereiften oder durchgerechneten Projekte". Die s. g. "Dreifach-Traktion" wurde schon länger diskutiert. D. h. statt zwei drei Sechsachser hintereinander. Diese Möglichkeit wird nun auf der Ost-West-Achse durch eine Machbarkeitsstudie überprüft.
Als Vorbild dient die Lösung von den Verkehrsbetrieben im österreichischen Graz. Dort wurde ein acht Meter langes Mittelstück eingebaut, so dass die Fahrgastkapazität von 117 auf 166 gesteigert werden konnte.
